Die Frage „Was kostet eine Website?" ist eine der meistgestellten Fragen im Internet – und die häufigste Antwort ist unbefriedigend: „Es kommt darauf an." Das stimmt zwar, hilft aber niemandem weiter. Deshalb haben wir alle gängigen Optionen mit echten Preisen und konkreten Rechenbeispielen zusammengestellt, damit Sie vor dem ersten Angebot schon wissen, welche Summen realistisch sind.
Website-Kosten im Überblick: Was Sie realistisch einplanen sollten
Grundsätzlich gibt es vier Wege zu einer eigenen Website. Jeder hat seine Berechtigung – aber auch seine Grenzen. Welcher für Sie der richtige ist, hängt von Ihrem Budget, Ihren Ansprüchen und Ihrer verfügbaren Zeit ab. Die Spanne reicht von wenigen Euro pro Monat bis hin zu fünfstelligen Einmalbeträgen. Die folgende Übersicht gibt Ihnen eine realistische Einschätzung – keine Lockangebote, keine geschönten Zahlen.
- Homepage-Baukasten: 0–30€ pro Monat (360–1.080€ über drei Jahre)
- WordPress mit Theme: 500–2.000€ einmalig plus laufende Kosten
- Freelancer (individuell): 800–5.000€ einmalig
- Webdesign-Agentur: 3.000–50.000€+ einmalig
- CodeCosmos (Festpreis): ab 470€ einmalig, kostenlos erstellen lassen
Die vier Optionen im Detail
Option 1: Homepage-Baukasten (0–30€ pro Monat)
Anbieter wie Wix, Jimdo, Squarespace oder IONOS MyWebsite bieten vorgefertigte Templates, die Sie selbst befüllen. Die Einstiegskosten sind gering, aber die versteckten Kosten summieren sich: Premium-Features, eigene Domain, werbefreie Version, E-Mail-Postfächer, Buchungs- oder Shop-Funktionen. Rechnen Sie realistisch mit 15–30€ pro Monat – das sind 180–360€ im Jahr. Über drei Jahre sind das bis zu 1.080€, und Sie besitzen weder den Code noch die Inhalte vollständig.
Baukasten-Websites eignen sich vor allem für einfache Vereinsseiten, Hobbyprojekte oder private Portfolios mit geringen Ansprüchen an Design und SEO. Für ein Unternehmen, das Kunden gewinnen möchte, stoßen Baukästen schnell an ihre Grenzen: eingeschränkte SEO-Möglichkeiten, generische Templates, mittelmäßige Ladezeiten, oft schlechte Darstellung auf mobilen Geräten. Und nicht zuletzt: Sie stecken Ihre eigene Arbeitszeit hinein – und die ist nicht kostenlos.
Option 2: WordPress mit Theme (500–2.000€)
WordPress ist das beliebteste Content-Management-System der Welt. Ein Freelancer kann Ihnen ein fertiges Theme anpassen und einrichten. Die Kosten liegen typischerweise zwischen 500€ und 2.000€, je nach Umfang der Anpassungen. Hinzu kommen Hosting-Kosten (5–20€/Monat), regelmäßige Updates und Sicherheitspflege. WordPress-Seiten sind flexibel, erfordern aber technisches Know-how für die Wartung.
Der größte versteckte Kostenfaktor bei WordPress ist die laufende Wartung: Themes und Plugins müssen regelmäßig aktualisiert werden, sonst wird die Seite zum Sicherheitsrisiko. Professionelle Wartung kostet 50–200€ pro Monat. Wer sich selbst darum kümmert, investiert pro Monat 2–4 Stunden für Updates, Backups und Fehlerbehebung. Mehr zu diesem Thema lesen Sie im Artikel WordPress oder individuelle Website.
Option 3: Individuelle Website vom Freelancer (800–5.000€)
Ein erfahrener Webdesigner erstellt Ihnen eine maßgeschneiderte Website ohne vorgefertigte Templates. Sie bekommen ein einzigartiges Design, sauberen Code und in der Regel deutlich bessere Ladezeiten und SEO als bei Baukasten-Lösungen. Die Preisspanne ist groß und hängt von Erfahrung, Umfang und Region ab. Ein One-Pager liegt meist bei 800–2.000€, eine Unternehmenswebsite mit 5–10 Seiten bei 2.000–5.000€.
Die Qualität zwischen Freelancern schwankt stark. Achten Sie auf nachweisbare Referenzen, transparente Preisgestaltung und klare Vertragskonditionen. Ein seriöser Freelancer legt den Leistungsumfang vor Projektbeginn schriftlich fest, damit später keine bösen Überraschungen entstehen. Was bei der Auswahl wichtig ist, haben wir im Beitrag Webdesign-Agentur oder Freelancer finden genauer erklärt.
Option 4: Webdesign-Agentur (3.000–50.000€+)
Agenturen bieten den größten Leistungsumfang: Konzeption, Design, Entwicklung, Texte, SEO, Fotografie, oft auch Branding und Marketing-Strategie. Für eine umfangreiche Unternehmenswebsite zahlen Sie schnell 5.000–15.000€. Großprojekte mit komplexen Funktionen, Shops, Mehrsprachigkeit oder CRM-Anbindung können 30.000€ und mehr kosten.
Agenturen lohnen sich vor allem für mittelständische Unternehmen und Konzerne, die komplexe Anforderungen haben und einen Full-Service wünschen. Für kleine und mittlere Betriebe sind Agenturen oft überdimensioniert und zu teuer. Der Hauptgrund dafür: Agenturen tragen hohe Fixkosten (Büro, Teams, Projektmanager), die über den Kundenpreis finanziert werden müssen.
Die versteckten Kosten, die oft übersehen werden
Der Kaufpreis einer Website ist nur die halbe Wahrheit. Es gibt laufende Kosten, die viele erst nach dem Launch bemerken. Diese Position sollten Sie schon beim ersten Angebot mitbedenken – sonst wird das günstige Angebot im ersten Jahr teurer als erwartet.
Domain, Hosting und SSL
Die Domain-Registrierung kostet 10–15€ pro Jahr für eine gängige .de-Domain. Premium-Domains oder seltene Endungen können deutlich teurer sein. Hosting liegt bei 5–50€ pro Monat, je nach Anbieter und Leistung. Ein Shared-Hosting reicht für die meisten One-Pager; bei größeren Projekten mit hohem Traffic oder Shop-Funktion brauchen Sie Managed-Hosting oder einen eigenen Server. SSL-Zertifikate sind bei vielen Hostern inzwischen inklusive (Let's Encrypt), aber nicht bei allen – prüfen Sie das unbedingt.
Wartung und Updates
Besonders bei WordPress kann die Wartung 50–200€ pro Monat kosten, wenn Sie es nicht selbst machen. Statische Websites (reines HTML/CSS/JS) haben dieses Problem nicht – sie laufen jahrelang ohne Wartung. Das ist einer der Gründe, warum wir bei CodeCosmos auf individuellen, statischen Code statt auf WordPress setzen.
Inhalte, Texte und Bilder
Ein Kostenpunkt, den viele vergessen: Inhalte und Texte. Professionelle SEO-Texte kosten 100–300€ pro Seite. Stockfotos 5–30€ pro Bild. Ein professionelles Fotoshooting ab 500€. Diese Kosten fallen bei jedem Anbieter an – ob Baukasten, Freelancer oder Agentur. Bei uns im Festpreis sind SEO-optimierte Texte bereits enthalten.
SEO, Marketing und laufende Optimierung
Eine Website bringt keine Kunden, wenn sie niemand findet. Professionelle Suchmaschinenoptimierung kostet ab 500€ pro Monat. Google-Ads-Budget beginnt oft bei 300€ monatlich für sinnvolle Sichtbarkeit. Wer diese Kosten nicht einkalkuliert, bezahlt für eine Website, die keinen Umsatz generiert.
Laufende Kosten pro Jahr: Die realistische Kalkulation
Um die tatsächlichen Gesamtkosten über drei Jahre fair vergleichen zu können, sollten Sie Anschaffung plus laufende Kosten zusammenrechnen. Ein typisches Rechenbeispiel für eine Unternehmenswebsite mit kleinem Wartungsaufwand:
- Baukasten (3 Jahre): 25€/Monat = 900€ + eigene Arbeitszeit 60 Std. × 50€ = 3.900€ effektiv
- WordPress (3 Jahre): 1.200€ einmalig + 100€/Monat Wartung = 4.800€ nach drei Jahren
- Individueller Freelancer (3 Jahre): 2.500€ einmalig + 60€/Jahr Hosting = 2.680€ nach drei Jahren
- CodeCosmos (3 Jahre): 470€ einmalig + 45€/Monat Hosting optional = 2.090€ nach drei Jahren
Das Ergebnis überrascht viele: Eine individuell entwickelte Website ist über drei Jahre oft günstiger als eine Baukasten-Lösung, wenn man die eigene Arbeitszeit und die laufenden Kosten fair einrechnet.
Was beeinflusst den Preis einer Website?
Warum kostet die eine Website 800€ und die andere 8.000€, obwohl beide auf den ersten Blick ähnlich aussehen? Die Antwort liegt in fünf Hauptfaktoren, die den Preis bestimmen:
1. Umfang und Seitenanzahl
Ein One-Pager kostet logischerweise weniger als eine Website mit 20 Unterseiten. Jede zusätzliche Seite bedeutet mehr Design-, Text- und Entwicklungsaufwand. Ein realistischer Richtwert: 250–500€ pro zusätzlicher Unterseite, wenn Design und System bereits stehen.
2. Individualität des Designs
Ein Template-Design lässt sich in Stunden anpassen. Ein individuelles Design braucht Tage bis Wochen für Konzept, Entwürfe, Feedback-Runden und finale Umsetzung. Der Unterschied im Preis: Faktor 2 bis 5.
3. Besondere Funktionen
Kontaktformular ist Standard. Aber was ist mit Online-Shop, Buchungssystem, Mehrsprachigkeit, Mitgliederbereich, Kalender-Integration, CRM-Anbindung? Jede dieser Funktionen kann den Preis um 500–5.000€ erhöhen.
4. SEO und Performance
Eine oberflächlich „fertige" Website ohne SEO-Optimierung kostet weniger, bringt aber keine Kunden. Professionelle OnPage-SEO, strukturierte Daten, saubere Meta-Tags, schnelle Ladezeiten und mobile Optimierung sind Arbeit – und kosten entsprechend.
5. Texte und Content-Erstellung
Wer seine Texte selbst schreibt, spart schnell 500–1.500€. Wer professionelle SEO-Texte haben möchte, muss sie bezahlen. Unsere Empfehlung: Gute Texte lohnen sich immer, weil sie über Jahre hinweg Traffic und Kunden bringen.
Konkrete Preisbeispiele aus der Praxis
Damit Sie eine Vorstellung davon bekommen, was Ihr Projekt kosten könnte, hier drei konkrete Beispiele aus verschiedenen Branchen und Größenordnungen:
Beispiel 1: Handwerksbetrieb, One-Pager (470–1.200€)
Ein lokaler Installateur braucht eine Website, die seine Leistungen zeigt, Kontaktdaten enthält und in lokalen Google-Suchen gefunden wird. Ein One-Pager mit Leistungsübersicht, Referenzen, Kontaktformular und SEO-Texten reicht völlig aus. Preisrahmen: 470–1.200€ bei einem Freelancer, 3.000–5.000€ bei einer Agentur.
Beispiel 2: Selbstständige Beraterin, Mehrseiter (1.500–3.500€)
Eine Coach braucht eine Website mit Startseite, Leistungsseiten, Über-mich-Seite, Blog und Kontaktformular. Zusätzlich soll ein Newsletter-Formular und Buchungslink integriert werden. Preisrahmen: 1.500–3.500€ bei einem erfahrenen Freelancer, 6.000–12.000€ bei einer Agentur.
Beispiel 3: Kleiner Online-Shop (3.000–8.000€)
Ein kleiner Hersteller möchte seine Produkte online verkaufen. Die Website braucht Produktkatalog, Warenkorb, Bezahlfunktion, Kundenkonto-Bereich und DSGVO-konforme Rechtstexte. Preisrahmen: 3.000–8.000€ bei einem Freelancer mit E-Commerce-Erfahrung, 10.000–25.000€ bei einer Agentur.
Was kostet eine Website bei CodeCosmos?
Bei uns bekommen Sie eine professionelle One-Pager-Website zum Festpreis von 470€. Das beinhaltet individuelles Design, SEO-optimierte Texte mit Keyword-Analyse, responsives Layout und einen Google PageSpeed Score über 90. Kein Template, kein Baukasten – alles individuell für Sie entwickelt.
Das Besondere: Wir erstellen Ihre Website komplett kostenlos. Sie sehen sich das fertige Ergebnis an und zahlen erst, wenn Sie überzeugt sind. Kein Risiko, keine Vorab-Kosten, kein Kleingedrucktes. Optional bieten wir Hosting für 45€ pro Monat an – inklusive SSL, jährlichem Service und persönlichem Ansprechpartner.
Für umfangreichere Projekte mit mehreren Unterseiten, speziellen Funktionen oder einem Shop erstellen wir Ihnen nach einem kurzen Gespräch ein individuelles Festpreis-Angebot. Auch hier gilt: Zahlung erst bei Zufriedenheit. Wenn Sie wissen möchten, wie lange das Ganze dauert, schauen Sie in unseren Beitrag Wie lange dauert es, eine Website erstellen zu lassen?.
„Transparente Preise statt böser Überraschungen. Sie wissen vorher, was Ihre Website kostet – und zahlen erst, wenn Sie zufrieden sind."
Häufige Fragen zu Website-Kosten
Kann ich eine Website wirklich kostenlos erstellen lassen?
Bei unserem Modell ja – zumindest vorab. Wir erstellen die Website komplett kostenfrei. Erst wenn Sie das fertige Ergebnis sehen und damit zufrieden sind, wird der Festpreis fällig. Sollten Sie nicht zufrieden sein, zahlen Sie nichts. Andere Anbieter verlangen meist 30–50% Anzahlung vor Projektbeginn.
Was ist günstiger: Baukasten oder Freelancer?
Kurzfristig der Baukasten (0–30€/Monat), langfristig der Freelancer. Nach 2–3 Jahren hat der Baukasten durch die monatlichen Gebühren oft mehr gekostet als ein einmaliges Freelancer-Projekt. Hinzu kommt die eigene Arbeitszeit, die beim Baukasten deutlich höher ist.
Warum ist eine Agentur-Website so teuer?
Agenturen haben hohe Fixkosten (Büro, Teams, Projektmanager, Geschäftsführung). Diese Kosten werden auf die Kundenprojekte umgelegt. Bei einem Freelancer oder einem kleinen Studio wie CodeCosmos fallen diese Overhead-Kosten weg – das Geld fließt direkt in die Umsetzung Ihrer Website.
Wie viel sollte ich für SEO einplanen?
Das hängt stark von Branche und Wettbewerb ab. Für einen lokalen Handwerksbetrieb reicht oft eine gut optimierte Website plus Google-Business-Profil. Für stark umkämpfte Branchen (Versicherungen, Finanzen, Anwälte in Großstädten) sind laufende SEO-Investitionen von 500–2.000€ pro Monat realistisch.
Muss ich jährlich für die Website zahlen?
Nicht zwingend. Eine einmalig erstellte, statische Website kann theoretisch jahrelang laufen. Zahlen müssen Sie nur für Domain (10–15€/Jahr) und Hosting (5–50€/Monat). Wartungsverträge sind optional – bei einer statischen Website meist nicht nötig, bei WordPress hingegen dringend empfohlen.
Fazit: Welche Option passt zu Ihnen?
Wenn Sie eine schnelle, günstige Lösung brauchen und bereit sind, selbst Zeit zu investieren, kann ein Baukasten ausreichen. Wenn Sie eine professionelle Website wollen, die Kunden bringt, bei Google gefunden wird und zu Ihrem Unternehmen passt, ist eine individuelle Lösung die bessere Wahl. Und wenn Sie dabei kein finanzielles Risiko eingehen wollen, ist unser Modell genau das Richtige: kostenlos erstellen lassen, erst bei Zufriedenheit bezahlen.
Unser Tipp: Vergleichen Sie nicht nur Einstiegspreise, sondern rechnen Sie über drei Jahre. Oft zeigt sich dann, dass vermeintlich günstige Lösungen teurer sind als professionell entwickelte Websites – und die billige Variante am Ende weniger Kunden bringt, was der eigentliche Kostentreiber ist.